Wiedereröffnung!

Hurra, wir freuen uns bekannt geben zu können, dass ab dem 11.10.2020 die Grenzen für den internationalen Tourismus geöffnet werden. Für die Einreise ist die Vorlage eines negativen Tests notwendig. Aktuelle Informationen dazu findet ihr unter folgendem Link:

https://expressodasilhas.cv/

Nach wie vor gibt es vor allem auf der Insel Santiago eine große Anzahl von Infektionen mit dem Corona Virus. Auf den anderen Inseln jedoch gestaltet sich die Lage wesentlich entspannter. Es gibt präventive Maßnahmen in öffentlichen Einrichtungen, Restaurants, Pensionen, Hotels, Transportmitteln, Märkten und Läden.

Aktuelle Infektionszahlen (Stand 8.Oktober): Da es täglich immer nur detaillierte Informationen über Neuinfektionen gibt, kann ich hier nur eine ca. Aussage treffen, Sao Vicente : 6 aktive Fälle, Santo Antao: 3 aktive Fälle

Hier, auf Santo Antao ist es nach wie vor alles unter Kontrolle. Wanderurlauber und Besucher des ländlichen Raumes werden kaum etwas von den Einschränkungen bemerken. Es ist die Chance, für die Zeit des Urlaubes- einzutauchen in ländliche, grüne Idylle, eure Chance auf ein wenig Normalität und die Möglichkeit, “Corona” als tägliches “Highlight” in den Hintergrund treten zu lassen. Entspannt, genießt und tankt neue Energie.

Die Insel ist bereit und präsentiert sich in Höchstform. Der Regen hat selbst jahrelang trockene, öde Regionen ergrünen lassen. Sogar Einheimische sind von der Fülle der Pracht und dem Wandel der Vegetation beeindruckt!! Aktuell sieht man die Bauern wieder auf den Feldern, im Morgengrauen beginnen sie mit ihrer Arbeit und beenden diese erst spät am Abend. Die ersten Erträge sind bereits zu verzeichnen. Zudem ist das Land momentan im Wahlfieber. Die 22 Gemeinden wählen neue Bürgermeister und Räte. Der Wahlkampf, welcher gestern offiziell eröffnet wurde ist spektakulär und endet am 25.Oktober mit der Stimmabgabe. Eine junge Demokratie ist auf dem Weg!!

Wir freuen uns darauf, endlich wieder Gäste empfangen zu können und unseren Garten, die Spezialitäten aus der Küche und das positive Lebensgefühl mit euch teilen zu können. Wir freuen uns auf unvergessliche Wanderungen mit euch und darauf, einen bleibenden, natürlich positiven Eindruck von der wunderschönen Insel Santo Antao und unserem Haus am Weg zu hinterlassen!! Es erwarten euch sommerliche Temperaturen ( 23 bis 26 Grad) und viel Sonne!

Auf gehts! Vamos! No bai! Die Saison kann beginnen. Nehmt Kontakt zu uns auf! Herzlich Willkommen!

Bis bald Diane und Marcus

Sorge und Angst verhindern nicht den Tod, aber das Leben!

Regen auf Santo Antao

Regen auf Santo Antao

Es ist tatsächlich wahr! Am 13. Juli 2020 gab es den ersten Regentag! In Cha de igreja erfreuten wir uns über ausgiebig Regen, während einer Zeitspanne von ca 6 Stunden. Die erste “Kostprobe” hat den Menschen hier ein Lachen ins Gesicht gezaubert und sie veranlasst, den ersten Mais in die Erde zu bringen.

Die Prognosen, für eine “normale” Regenzeit (nach 4 Jahren!!) mit weiterem Nass für die Kapverden sind gut!! Sollten diese zutreffen, freuen wir uns auf das “Erblühen” der Landschaft im Oktober/November, auf dieses unbeschreibliche Schauspiel der Natur, auf eine reiche Ernte der Bauern und eine beeindruckende Vegetation, der momentan staubtrockenen und fahlen Gegend um Cha de igreja! Unsere Besucher können gespannt- und werden begeistert sein!

Der Tag danach… Letzte tiefe Wolkenfetzen hängen in den Bergen, die Pflanzen erstrahlen in frischem Grün, die Landschaft präsentiert sich mit kräftigen Konturen und Farben, statt trockener Tristesse, die Luft ist klar und es riecht nach Erde…. Unbeschreiblich!

Wir nutzen hier auch die Gelegenheit, euch unseren neuen “Oscar” vorzustellen,- sein Name ist ANTON! 🙂 Vor 3 Tagen war er plötzlich da und weicht uns seitdem nicht mehr von der Seite. Er ist ca 2 Monate alt, verschmust, anhänglich, zierlich, neugierig…. kurzum, unserem Oskar (der vor ca. 1,5 Jahren einfach verschwand) sehr ähnlich. Da es hier in der Gegend nicht viel “Auswahl” gibt, gehen wir davon aus, dass unser Anton ein Enkel von ihm ist. lach…

Santo Antao ist nach wie vor von Infektionen mit dem Corona Virus verschont geblieben. Es gilt einige prophylaktische Maßnahmen einzuhalten, um diesen Erfolg nicht zu gefährden. Aktuell gibt es nur auf den Inseln Santiago und Sal Fälle von Covid 19.

Ab heute, dem 15.07.2020 ist es wieder möglich, unter bestimmten Auflagen, zwischen den Inseln zu reisen. Vereinzelt gab es auch schon Flugverbindungen nach Lissabon. Voraussichtlich ab August/ September werden die Grenzen für den internationalen Tourismus wieder geöffnet sein. Sämtliche touristische Unterkünfte im Land haben strenge Hygiene und Prophylaxe Auflagen, um Gäste empfangen zu können. Das Land bereitet sich vor und hofft auf eine gute Saison, die sehr wichtig für viele Existenzen ist!

Auch wir bereiten uns vor und freuen uns darauf, unser kleines Refugium mit Interessierten zu teilen! Es gibt frische Mango Marmelade, Limetten- Eis, Entenmuscheln, Bisapp Sirup, neue Bausteinangebote und vieles mehr! “Neu” sind auch die alten Preise, welche wir für die nächste Saison nicht angepasst haben. Ein Besuch lohnt sich!

Ganz liebe Grüße, bis bald!

Diane und Marcus

Sommerurlaub

Sommerurlaub

Er, der kräftige Wind ist endlich weg! Sonne, Temperaturen bis 27 Grad und ein angenehmes kühles Lüftchen kündigen hier den nahenden Sommer an! Der Atlantik hat sich beruhigt, lädt täglich die “Pescadore” zum Fischen ein und ist momentan wieder “Schau- und Tummelplatz” für die Schildkröten. Bald kann man nach erfolgreicher Paarung ihre Nester besichtigen und im Rahmen der Schildkrötenprojekte dabei sein, wenn die Jungen schlüpfen und beschützt ins Meer “entlassen” werden. Auch das Wandern und Spielen der Wale kann man bald wieder beobachten. Der “Sommer- Atlantik” lässt das Baden an vielen Stellen der Insel zu. Es tun sich kleine Strände auf, die es nur in der Sommerzeit gibt- eine Einladung des Meeres. In den Morgenstunden sind durchaus auch kleine Spaziergänge und Wanderungen möglich. Diese lassen sich jetzt gut mit Bootstouren (ganz modern, mit kleinen Fischerbooten ;)) kombinieren. Selbst diejenigen, welche nicht ganz so “seefest”, oder aber ängstlich sind, werden Gefallen daran finden! Wir haben es getestet und bringen dafür, als bekennende Angsthasen) die besten Voraussetzungen mit! Jetzt, ohne den stürmischen Wind atmen auch die Pflanzen im Garten auf. Das Wachsen gleicht einer “Explosion”. Stück für Stück verstecken sich die Bungalows und Sitzecken wieder hinter einem Blütenmeer, wunderschön!!

Im Mai haben Marcus und ich wieder mehrtägige Wanderungen unternommen, um neue Routen für euch zu erkunden. Ein Favorit, die Tagestour von Garca, über Lagoa, Salto preto, nach Alto mira, konnten wir so leider nicht ins Programm nehmen. Der Abstieg nach Alto mira gestaltete sich äußerst schwierig, da der Wanderweg fast gänzlich zerstört war. Die 1300 Höhenmeter hinab, unter genannten Bedingungen waren keine schöne Herausforderung, zumal bereits ein 3 stündiger Aufstieg voran gegangen war.

In Cha de morte konnten wir erfreulicherweise die Seifenfabrik besichtigen. “Paradise soap! ist ein Projekt von Kapverdianern, die in Amerika leben. Dort vertreiben sie mit großem Erfolg Naturprodukte aus Kapverden. Vor einiger Zeit eröffneten sie nun auch in Ihrer Heimat eine kleine Fabrik. Dort werden Einheimische beschäftigt, welche reine Naturseifen herstellen und vertreiben. Der Gewinn diese Projekts kommt ausschließlich den Menschen der Region zu Gute. Auch wir werden die Fabrik unterstützen und bei uns Seifen zum Verkauf anbieten.

Im Ergebnis unserer Wanderaktivitäten, können wir euch bald etwas Neues präsentieren! Pünktlich zum Wander- Saison- Start und zum 5.Jahrestag der Familienpension “Haus am Weg” werden wir einen 9 tägigen “Jubiläumsbaustein” anbieten. Lasst euch überraschen! 😉

Santo Antao ist immer noch ohne bestätigten Corona Fall. Das Leben hier läuft fast wieder normal. Der Fährverkehr nach Mindelo ist regelmäßig und Ende Juni werden auch die Inlandsflüge zwischen den Inseln wieder stattfinden.

Im Juli und August empfehlen wir unseren Sommerbaustein, so der Flugverkehr wieder aufgenommen wird.

Im Moment baut das Land die Straße von Cha de igreja, nach Cruzinha. Das bringt etwas Schmutz, Lärm und Unruhe, bietet aber auch interessante neue Erkenntnisse. Es ist spannend zu sehen, wie in der Ribeira eine Brücke gebaut wird. Natürlich mit ganz anderen Mitteln und Möglichkeiten, als in Europa!! Nicht nur wir nutzen täglich die Zeit, um den Baufortschritt zu beobachten! RESPEKT!! Wir hoffen, dass die Baumaßnahmen zur Regenzeit beendet sind!

Herzliche Grüße Diane und Marcus

27.04.2020 – Das Ende des Ausnahmezustands auf Santo Antao

27.04.2020 – Das Ende des Ausnahmezustands auf Santo Antao

Während sich der “Corona Virus” auf den Inseln Boa Vista und Santiago ausbreitet, ist Santo Antao nach wie vor ohne Fälle von Covid19. Nach 3 wöchiger Quarantäne und strengen Auflagen gibt es ab heute wieder etwas Normalität auf den Inseln, ohne Infektionsfälle. Der Verkehr zwischen den Inseln, bleibt allerdings unterbrochen. Wenn ihr die Entwicklung und die Maßnahmen auf den Kapverden aktuell verfolgen wollt, könnt ihr das hier: https://www.asemana.publ.cv/ tun.

Hochsaison, ohne Gäste

Nachdem Ende März unsere letzten Gäste abreisten, wurde es auch in anderen Regionen der Insel ruhiger. Mitten in der Hochsaison , die normalerweise geprägt ist durch Wandergruppen, Live Musik, rege Betriebsamkeit, Taxis, gefüllte Lokale und Pensionen,…. Stille! Fluggesellschaften stellten ihre Flüge ein, Touristen wurden in ihre Heimatländer zurück gebracht. Schulen, Internate, Pensionen, Restaurants und Hotels wurden geschlossen. Unternehmen mussten ihre Arbeiten einstellen. Menschen wurden aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben, es gab und gibt ständige Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Über Radio- Zeitung- Fernsehen und Internet, werden die Kapverdier aktuell über den Stand der Infektionsfälle und notwendige Maßnahmen informiert. Respekt!!

Leider kamen die Maßnahmen auf Boa Vista und Santiago etwas zu spät. Der erste “Corona Fall” betraf einen englischen Touristen, der daran verstarb, weitere 3 Touristen waren infiziert. Die meisten folgenden Fälle dort, waren Mitarbeiter des Hotels. Durch sofortige Quarantänemaßnahmen konnte die Ausbreitung zwar nicht verhindert, aber lokal begrenzt werden. Auf Santiago macht es den Anschein, dass das Problem etwas außer Kontrolle gerät. Täglich gibt es Meldungen von neuen Infektionsfällen, die sich in verschiedenen Regionen der Insel manifestieren.

Für ganz Kapverden wurde der Ausnahmezustand verhängt und fast alles kam von heute auf morgen zum Erliegen. Sehr schnell kam es aufgrund von Erwerbslosigkeit zu Engpässen in Familien, welche generell nahe am Existenzminimum leben. Aber auch darauf hatte die Regierung eine Antwort und startete zeitnah verschiedene Hilfsprogramme…

Was die “Stilllegung” für das gesamte Land bedeutet, wird sich zeigen. Ohne umfangreiche Hilfen von Außen, wird es wohl nicht möglich sein, dort anzuknüpfen wo es vor der Krise aufhörte. Aber es hat auch gezeigt, wie groß die Solidarität und Hilfsbereitschaft untereinander, wie stark der Zusammenhalt in den Familien, wie respektvoll der Umgang miteinander sind und welche Achtung und Akzeptanz den Maßnahmen der Regierung entgegen gebracht werden.

Haus am Weg im April

Wir freuen uns immer auf unsere Gäste und waren natürlich auch traurig, einige von ihnen nicht mehr empfangen zu können. (zumindest nicht im geplanten Zeitraum) Wenn es die Umstände wieder zulassen, werden einige sicher ihren Besuch nachholen?! Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im zweiten Anlauf klappt es bestimmt! Wir freuen uns!

Auch wir haben geplante Aktivitäten zum Osterfest absagen müssen. Freiwillig befanden wir uns 14 Tage in häuslicher Quarantäne und vermieden jeglichen Kontakt zu Einheimischen. All unsere Zuwendung galt dem Garten. Die noch gut gefüllten Gefrierschränke, mit Spezialitäten für unsere Gäste und der prachtvoll bestückte Gemüsegarten, stellten mich wieder vor besondere Herausforderungen. Da diese Saison absehbar beendet ist, galt und gilt es alles Vorhandene zu verarbeiten. So schlagen wir uns seit 4 Wochen als “Selbstversorger” durch und genießen viele Leckereien, um Kosten und Ressourcen zu sparen. Natürlich lassen wir auch Menschen hier daran teilhaben und tauschen z.B. Gemüse aus dem Garten, für den Menschen- gegen Futter vom Feld für die Ziegen.

O senhor Nelson, ein Freund aus der Ribeira das Patas schenkte uns ca 250g Rohkaffee aus eigenem Anbau, über welchen wir uns natürlich riesig freuten, welcher uns allerdings auch vor neue Aufgaben stellte, bis er endlich in der Tasse landete! Wir haben gelernt, dass Kaffee gar nicht teuer genug sein kann!! Allein für das entfernen der Schalen haben wir zwei, Marcus und ich, bestimmt 4 Stunden gebraucht. Das Rösten der Bohnen war noch der leichteste Teil der Übung. Der Mahlvorgang nahm dann noch einmal ca. 2 Stunden in Anspruch unter zur Hilfenahme eines Fleischklopfers, eines Mörsers und einer Teigrolle, ist es uns gelungen, im Ergebnis 200g “Kaffee de casa” zu gewinnen. Jeden Sonntag genießen wir nun eine Tasse davon! 😉

Es war ruhig, sehr ruhig, friedlich, entspannt, …. Schön!!! Es fuhren keine Aluguers, die Menschen blieben in ihren Häusern, keine Wanderer, keine Schulbusse, keine Feste, …. nur das Ernten des Zuckerrohrs und die Verarbeitung dessen zu Grogue ließen sich die Kapverdier nicht nehmen. Die Felder sind ausgedünnt und aufgearbeitet. Lachende, kommunizierende, singende und glückliche Menschen bei der Ernte und die täglichen Dampfwolken, die aus den Brennereien aufsteigen vermittelten etwas Normalität.

Wir nutzten die Zeit, um zu beobachten, was in der Welt passiert, um Nachzudenken über das, was jetzt passiert, um zu reflektieren, warum es passiert und um Schlüsse daraus für die Zukunft zu ziehen. Auch wurden Erinnerungen an die Zeit wach, zu welcher wir hier das erste mal waren und zu welcher wir uns in das Stückchen Land hier verliebten…

Nun, nachdem der Ausnahmezustand aufgehoben ist, bietet sich auch für uns wieder etwas mehr Handlungsspielraum. Wir werden neue Wanderwege für euch testen, kleine Bauarbeiten im Gelände angehen, den Garten weiter gestalten, uns um einen “Gast- Bot” für unsere Ziegen bemühen, ein neues Gehege für unsere Hühner bauen usw. usw. Viel geschenkte Zeit für viele Ideen und zum Glück Gesundheit!!!

Wir sind gespannt, wann es weiter geht und guter Hoffnung, dass es schon bald wieder möglich sein wird, unter bestimmten Auflagen, Santo Antao zu besuchen. Bis dahin verfolgen wir das Geschehen und die Entwicklung in Europa.

Ganz herzliche Grüße an euch, unsere Gäste. Wir hoffen, dass es euch allen gut geht?! Wir freuen uns über ein Lebenszeichen von euch, auch wenn wir nicht garantieren, auf alle zu antworten. 😉

Wir wünschen euch und uns für die Zukunft positive Energie, neue Ideen und Lebensfreude! Weniger ist mehr!!

Bleibt gesund,

Diane und Marcus

Hallo Hans,

Hallo Hans,

… der Anstand gebietet es, auf deinen Kommentar zu reagieren. Wir werden uns nicht auf gleiches Niveau begeben und “Google” als Diskussionsplattform nutzen. Da wir dich nicht kennen und du deine Kontaktdaten nicht preisgegeben hast, hoffen wir dich auf diesem Weg zu erreichen. Zumindest flüchtig warst du ja bereits Gast auf unserer Seite.

Es tut uns leid, dass dich unser “Nein” zum veganen Speiseangebot offensichtlich persönlich sehr verletzt hat. Sicher stößt man als Veganer auch heute noch auf viel Widerstand, Unverständnis und Ablehnung (hart erarbeitet und selbst gewählt). Aufgrund dessen verstehen wir natürlich deine Überreaktion. Allerdings können wir dir versichern, dass es keine Wertung deiner speziellen Ernährungsform ist, welche uns veranlasst hat keine ausschließlich vegane Kost anzubieten.

Jeder Mensch ist frei in seinem Denken und Handeln und wird als solcher von uns respektiert, akzeptiert und geachtet. Gerade diese Vielfalt macht das Leben bunt, interessant, lebendig und regt (bestenfalls) zielführende, qualifizierte Diskussionen an, eröffnet neue Blickwinkel, ist bereichernd und Motor der Entwicklung.

Unsere Philosophie erklärt genau diesen respektvollen Umgang mit Mensch, Tier und Natur. Auf Grundlage dessen ist unser Angebot klar definiert, bietet vegetarisches Essen auf Nachfrage, aber kein Veganes. Gerne kannst du dich dazu auf unseren Seiten “Essen und Trinken”, “Willkommen”, “Kontakt und Buchung- Anmerkung” informieren. Es geht also nicht um eine Diskriminierung des veganen Lebensstils, sondern um eine andere Lebensweise in einem Schwellenland und die Vermittlung authentischer, nichteuropäischer Verhältnisse des Gastgeberlandes.

Hier sind Tiere nach wie vor Existenzgrundlage und ein wertvolles Gut. Ich persönlich kenne keinen Kapverdianer, der es sich leisten kann, “Veganer” zu sein. Ich kenne auch keinen Ort auf Santo Antao, an dem Linsen, Kichererbsen und Getreide wachsen. In einem Land, in welchem es 4 Jahre keinen Regen in der Form gab, dass er ausreichend gewesen wäre, um eine Ernte einzubringen, müssen sogar Mais und Bohnen importiert werden… Das Wenige, das die Menschen hier haben, teilen sie mit den Gästen ihres Landes und bieten ihnen Dinge, die viele von ihnen selbst nur selten und nicht im Überfluss haben. Sie verstehen es nicht, wenn Besucher diese “Opfer” nicht annehmen und die “Schätze” ihres Landes, wie beispielsweise Fisch und Meeresfrüchte ablehnen…. Die Menschen hier arbeiten hart. Die Fischer sind bei Wind und Wetter auf dem stürmischen Atlantik unterwegs, die Fischverkäuferinnen tragen kilometerweit mehr als 20 Kilo Fisch auf dem Kopf, um etwas Geld für den Unterhalt, ihrer oft mehr als 10 Personen zählenden Familien, zu verdienen. Immer wieder kommen Fischer nicht zurück, bleiben verschollen im Meer….

Ist es hier die Lösung, keinen Fisch zu essen und somit dieser großen Bevölkerungsgruppe jegliche Existenzgrundlage zu entziehen??

Wir wollen es nicht weiter vertiefen. Das was wir hier Leben, anbieten und vermitteln, ist fundiert, angemessen, be- und durchdacht. Wer mit Interesse, Neugier, Achtung, Respekt und ein wenig Demut ein fremdes Land bereist, um es authentisch kennen zu lernen, sollte (und muss) auch so flexibel sein, sich für einen begrenzten Zeitraum an vorherrschende Lebensbedingungen anzupassen. Wem das nicht möglich ist, der hat natürlich noch die Alternativen “Unterkünfte mit Selbstverpflegung”, “All inklusiv Angebote”, oder eben das Reisen in Länder die eine Anpassung nicht nötig machen und europäischen “Luxus” bieten.

Diese Wahl steht jedem Urlauber frei, so wie es uns als Gastgeber frei steht, unser Angebot zu bestimmen. Wo ist da das Problem?

Möchte ich eine Unterkunft mit Pool, wähle ich mir eine solche aus und käme nicht auf die Idee, alle anderen Unterkünfte ohne Pool zu kommentieren?! Möchte ich eine italienische Pizza, gehe ich zum Italiener, nicht ins China Restaurant. Ich fliege nicht nach Ägypten, um dort “Berliner Luft” zu schnuppern?! Wie schön, dass es diese Vielfältigkeit an Angeboten selbst hier auf Santo Antao gibt und ich die Freiheit habe selbst zu entscheiden und zu wählen!!

Lieber Hans,

…. die Art und Weise deiner Kontaktaufnahme, sowie Inhalte deines Kommentars sind unangemessen, respektlos, anmaßend und beleidigend. Nicht nur uns gegenüber, als Menschen die du nie persönlich kontaktiert bzw kennengelernt hast, sondern auch gegenüber den Menschen, die unser besonderes Angebot hier verstanden und angenommen haben und allen anderen Menschen, die sich vielleicht gesünder, ausgeglichener und mindestens genauso bewusst, aber eben nicht vegan ernähren…

Du erwartest Empathie und Respekt,… Toleranz und Flexibilität?! Wie sieht es aus mit dem Gleichgewicht von “Nehmen und Geben”?!!

Wir wünschen dir alles Gute!

Herzliche Grüße von Diane und Marcus

P.S. Man sollte nie eine Frage stellen, oder um etwas bitten, wenn man ein “Nein” nicht akzeptieren kann!!

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